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6460 Imst, Meraner Straße 6
Tel. (05412) 66 346
Fax: (05412) 66 346-45
Imkerschule (gegründet 1921)
Die Imkerschule der Lehranstalt Imst ist die zentrale Ausbildungsstätte der Imker des Bundeslandes Tirol. Sowohl der Anfänger in der Bienenzucht als auch der Fortgeschrittene können sich hier Wissen und Fertigkeiten erwerben, die ihnen beim Umgang mit den Bienen und bei der Verarbeitung von Produkten aus dem Bienenvolk dienlich sind. Darüber hinaus werden auch in Lienz und in St. Johann sowie fallweise in anderen Tiroler Orten Kurse abgehalten. Ein spezielles Ausbildungsprogramm wird den landwirtschaftlichen Fachschülern angeboten, die im Rahmen ihres Weges zum landwirtschaftlichen Facharbeiter auch eine imkerliche Spezialausbildung erhalten können.
Über die Lehrtätigkeit hinausgehend, erprobt man an der Imkerschule neue Methoden der Völkerführung, verschiedene Strategien bei der Krankheitsbekämpfung und die Verarbeitung von Produkten aus dem Bienenvolk, um der Imkerschaft ein aktuelles Wissen vermitteln zu können.
In ihrer Funktion als Landeszuchtzentrale steht die Imkerschule in enger Verbindung mit den Bienenzüchtern Tirols. Zum Zweck der Rassenreinerhaltung werden zwei Belegstellen beschickt, zum einen mit Königinnen der Melifera-Rasse, zum anderen mit jenen der Carnica-Rasse. Durch die Mitarbeit am österreichweiten Carnica-Zuchtprogramm (ACA) ist für eine bestmögliche Weiterentwicklung der genetischen Ressourcen vorgesorgt.
In den Winter- und Frühjahrsmonaten werden jedes Jahr ca. tausend Bienenproben im Hinblick auf bestimmte Krankheiten untersucht. Die daraus resultierenden Diagnoseergebnisse werden den einsendenden Imkern mitgeteilt, damit sie adäquate Maßnahmen ergreifen können.
Erfreulichen Anklang findet seit mehr als 10 Jahren auch das Serviceangebot der Imkerschule in Sachen Honiguntersuchung. Die Ergebnisse dieser Kontrollen sind gute Anhaltspunkte zur Überprüfung der Sorgfalt bei der Honiggewinnung und weiteren Bearbeitung des wichtigsten Produktes aus dem Bienenvolk.
Unmittelbar damit in Zusammenhang stehen die jeweils aktuellen Erfordernisse im Hinblick auf gesetzliche Bestimmungen der Lebensmittelhygiene. Eine zeitgemäße Ausstattung der Arbeitsräume und die permanente Kontrolle der Produktionsabläufe sind uns ein wichtiges Anliegen.
Einen breiten Bogen von verschiedenen Aktivitäten umfasst die Beratungstätigkeit der Imkerschulbelegschaft. Täglich wenden sich Imker direkt an uns, um Rat und Auskunft zu erhalten. Für Exkursionen aus dem In- und Ausland stellt die Landesimkerschule ein beliebtes Besichtigungsziel dar. Gerne nutzen wir auch die Gelegenheit und informieren Schulklassen über die Bedeutung der Honigbienen.
 
 
 

Betriebsdaten

Auf den Wanderständen im Ötztal und Pitztal wird vorwiegend Blütenhonig (Haupttrachtpflanze: Alpenrose) geerntet.

In den Inntallagen honigt fallweise der Wald; die daraus resultierende Ernte ist von dunkler Farbe.

 
 
Bienenvölker:
250 (Einwinterungsstand)
Rassenzugehörigkeit:
Carnica 2/3, Dunkle Biene 1/3
Beutensysteme:
Magazine im Zandermaß (90%), Hinterbehandler (10%)
Standplätze:
Überwinterungsstandorte (5), Imst, Gurgltal, Roppen, Ötztal
Wanderplätze (5), Ötztal, Pitztal, Holzleiten
Honigertrag:
15 kg pro Volk (Durchschnitt von 10 Jahren)
Königinnenzucht:
Reinzuchtköniginen belestellenbegattet (300 pro Jahr)
Bienenverkauf:
Ableger, Weiselzellen, Wirtschaftsköniginnen
Honiguntersuchung:
200 Proben pro Jahr
Bienenuntersuchung:
1 500 Proben pro Jahr
Personal:
DI Josef Gstrein (Leitung), IM Martin Ennemoser, IM Marcel Klotz
 
 
Zuchtkalender für 2016